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Novartis streicht 1 400 Arbeitsplätze

Der Schweizer Pharma-Konzern Novartis streicht allein in der Schweiz in den kommenden drei Jahren über 1 400 Arbeitsplätze – die meisten davon am Hauptsitz in Basel. Weltweit will der Konzern insgesamt rund 8 000 Stellen streichen.

Grund für die vielen Entlassungen ist die Zusammenführung von mehreren bisher getrennten Konzernteilen. Dadurch will Novartis rund eine Milliarde Dollar im Jahr einsparen, braucht allerdings auch weniger Personal.

Einige Arbeitsplätze sollen ins Ausland ausgelagert werden, etwa nach Indien oder Tschechien, viele entfallen aber auch ganz. Das hängt damit zusammen, dass bei der Zusammenführung die Sparten für Krebsmedikamente und allgemeine neue Arzneien kombiniert werden und beide Abteilungen bisher separate Personalbüros, Marketing und Vertriebsstellen haben, von denen einige jetzt nicht mehr nötig sind.