© Tandra Fairbanks-Freund

Neues Archaeopteryx-Modell

Das naturhistorische Museum Basel zeigt ein komplett neues Modell des Urvogels Archaeopteryx. Das neue Modell basiert auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Urvogel und unterscheidet sich von der bisherigen Darstellungen.

Durch neue Funde können die Archäologen jetzt genauere Aussagen über das Federkleid und Aussehen des Archaeopteryx machen – die neue Rekonstruktion wird deshalb jetzt mit schwarzen statt braunen Federn dargestellt, die bis zu den Füßen reichen und hat einen roten Kopf, der allerdings eher auf Annahmen der Forscher basiert. Für das Gefieder des Modells wurden echte Federn heutiger Vögel verwendet, unter anderem von Amseln, Elstern, Möwen und Buntspechten.

Der Archaeopteryx gilt als sogenannter „missing link“ in Charles Darwins Evolutionstheorie: eine Übergangsform in der Entwicklung vom klassischen Dinosaurier zum heutigen Vogel , die Merkmale beider Arten aufweist. Der Fund des Urvogels 1860 verlieh Darwins Theorie entscheidenden Aufwind.