Corona-Maßnahmen in der Heimat

Die Corona-Fallzahlen gehen immer weiter nach oben. Deshalb haben Bund und Länder einen Lookdown Light beschlossen.

Ab 02.11.2020 gilt für Deutschland:

Offen bleiben :

  • Groß- und Einzelhandel
  • Schulen und Kitas

 

Geschlossen werden:

  • Freizeitbetriebe wie Kinos, Fitnessstudios oder Theater
  • Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios 
  • alle Gastronomiebetriebe mit Ausnahme von Kantinen

 

Die Einschränkungen:

  • Private Treffen: 2 Haushalte, maximal 10 Personen
  • Profisport wieder ohne Zuschauer
  • Amateursportveranstaltungen abgesagt
  • Hotel-Übernachtungen nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen - nicht für touristische Zwecke

 

Ab dem 29.10.20 gilt für die Schweiz

  • Maskenpflicht in Innenstädten
  • Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sowie sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind untersagt
  • Party-Verbot
  • Sperrstunde für Bars und Restaurants von 23 bis 6 Uhr
  • Amateurchöre dürfen nicht mehr proben
  • Fernunterricht für Unis und Fachhochschulen
  • Bundesrat beschließt Einführung von Schnelltests
  • Bundesrat definiert neuen Schwellenwert für die Reisequarantäne 

 

Ab dem 30.10.20 gilt für Frankreich

  • Menschen müssen zu Hause bleiben, außer um notwendige Einkäufe zu tätigen oder zum Arzt zu gehen
  • Es soll wenn möglich von zu Hause aus gearbeitet werden
  • Die meisten Schulen und Kitas dürfen offen bleiben
  • Bars und Restaurants müssen schließen

 

 

Grenzverkehr

 

Das Überqueren der Grenze nach Baden-Württemberg zum Einkaufen ist weiter möglich.

Aus Frankreich ist dies aber nur sehr eingeschränkt möglich, da in Frankreich eine rigide Ausgangssperre herrscht.

Französische Bürgerinnen und Bürger dürfen das Haus nur aus triftigen Gründen verlassen, beispielsweise zum Arbeiten und zu dringenden Einkäufen.

Die Landräte der an die Schweiz angrenzenden Landkreise melden zudem, dass es nicht zu massenhaften Einreisen von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern zum Einkaufen kommt. Zudem gelten im Einzelhandel Maskenpflicht und Abstandsgebot, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

 

 „Kleiner Grenzverkehr“?

In Baden-Württemberg gilt weiterhin für den „kleinen Grenzverkehr“ im Grenzraum die 24-Stunden-Regel. Damit können Menschen aus Frankreich und der Schweiz unter anderem im Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz (ORK) und der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) (also die nächsten Kantone bzw. Départements) weiterhin über die Grenze einreisen.

Das sind:

  1. In Österreich das Land Vorarlberg.
  2. Im Fürstentum Liechtenstein das gesamte Staatsgebiet.
  3. In der Schweiz die Kantone Appenzell (Innerrhoden, Ausserrhoden), Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Jura, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Thurgau und Zürich.
  4. In Frankreich die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin.

Weitere Ausnahmen ergeben sich aus der momentan geltenden Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung.

Beruflicher Pendelverkehr sowie das Treffen von binationalen Paaren und Familien bleiben daher weiterhin möglich.

Auch der Grenzübertritt für 24 Stunden für notwendige medizinische Behandlungen sowie Berufspendler, Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Werkleistungs- und Dienstleistungserbringer ist somit möglich.

 

 

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/Uebersicht_Verschaerfung_CoronaVO_Novemeber.pdf