Bessere Luft trotz überschrittener Grenzwerte

Die Luftqualität in den Kantonen St. Gallen und Thurgau hat sich im letzten Jahr insgesamt weiter verbessert. Die Schadstoffkonzentration in der Luft der Ostschweiz ist insgesamt mittlerweile gering.

Trotzdem werden nach wie vor wichtige Grenz- und Richtwerte für Ozon, Ammoniak und krebserregenden Ruß großflächig überschritten, kritisiert Ostluft, die Luftüberwachung der ostschweizer Kantone. Schuld an der Belastung mit Ruß und Ozon sind sowohl der Verkehr als auch Holzverfeuerungen. Die hohe Ammoniak-Belastung stammt überwiegend aus der Landwirtschaft.

Ostluft mahnt, dass auch geringe Schadstoffkonzentrationen gesundheitsschädlich sein können: belastete Luft kann zu Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen führen. Außerdem führt die Luftbelastung, etwa mit Feinstaub jährlich zu hohen Folgekosten. Sie fordern deshalb eine weitere Verbesserung der Luftqualität in der Ostschweiz.